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Im Zeitraffer: 70 Jahre Eislaufverein Dornbirn
1934: Gründung des Vereines durch Minister a. D. Dr. Emil Schneider und Prof. August Schütz. In den 40er Jahren brachte Werner Dressel die „höhere Kunst des Eislaufens“ nach Dornbirn. Vergleichswettbewerbe zwischen den Sportlern aus Dornbirn, Feldkirch und Bregenz wurden schon ausgetragen.
1946: Auf dem Eisplatz am Fischbach trat erstmals eine Wiener Meistertruppe (Pausin-Revue) auf.
1955: Im Haslach wurde ein Eisweiher für den Sportbetrieb hergerichtet.
1956: Inbetriebnahme des Spritzeisplatzes in der Enz, auf dem heutigen Gelände des Campingplatzes. Erstmals wurde mit den Eislaufkindern die beliebten Maskenveranstaltungen durchgeführt.
1969: Übersiedlung des Sportbetriebes auf die Rheintalkunsteisbahn.
1971: Erstmalige Austragung der Landesmeisterschaften im Eiskunstlaufen und Eistanzen.
1988: Thomas Klotz übernimmt das Amt des Obmannes.
1999: Am 27. November wurde das „Messe-Stadion“ Dornbirn eröffnet.
2000: Die erste Dornbirner Eisgala wurde am 26.2. durchgeführt, welche in den Folgejahren für viel Interesse sorgt.
2005: Mitwirkung an der Sonderschau „Winter-Wunderland“ der Dornbirner Herbstmesse.
2005: Helga Steininger übernimmt das Amt der Obfrau.
Ehrentafel
Ehrungen:
Dr. Manfred Wehinger
Ehrenobmann des EV Dornbirn seit 26. Mai 1988
Verleihung des Ehrenzeichens in Gold des Österreichischen
Eislaufverbandes in Wien am 15. Juni 1991
Karl Klotz
Ehrenmitglied des EV Dornbirn seit 25. Mai 1973
Hans Sprenger
Ehrenmitglied des EV Dornbirn seit 28. Mai 1976
Werner Dressel
Ehrenmitglied des EV Dornbirn seit 30. Mai 1984
Maria Reichart
Ehrenmitlied, Ehrung für 40 Jahre Funktionärstätigkeit durch
die Stadt Dornbirn 1989; Ehrennadel in Silber der Sportunion,
Landesgruppe Vorarlberg, 1993
Gedenktage:
Mali Platzgummer, geb. Meusburger: 8. September 1979
Günter Klotz: 21. April 1980
Hofrat Dir. Prof. Walter Drexel: 30. August 1980
Hans Schertler: 17. Dezember 1980
Dr. med. August Scharf: 25. Oktober 1985
Werner Dressel: 12. Februar 1988
Karl Schwendinger: 20. März 1989
VS-Dir. Walter Scheiterbauer: 30. März 1992
Dr. Manfred Wehinger: 19. Dezember 1995
Dr. Othmar Plangger: 15. Oktober 2005
70 Jahre Eislaufverein Dornbirn im Rückblick
Vor 70 Jahren fanden sich einige Eissportfreunde zusammen und gründeten den Eislaufverein Dornbirn. Sie wollten in Zukunft gemeinsam und unter fachmännischer Anleitung ihrem schönen Sport frönen.
Die dazu benötigten Eisflächen fanden sie auf Spritzeisbahnen, bei denen es sich im Sommer um Sportplätze handelte, die - in den meist sehr kalten Wintern - zur Eisfläche umfunktioniert wurden. Der Spaß und die Freude am gemeinsamen Gleiten von kleinsten Schritten, später dann auch von Sprüngen, wurden gerade in der schweren Zeit - der Krieg tobte übers Land - zum Ausgleich von Not und Kummer. Nach dem Krieg war es Herr Dressel, der in den „gemischten Haufen“ Ordnung brachte, aber auch die Idee hatte, kleine Wettkämpfe auszutragen. Aus dem einfachen Eislaufen wurde für die Dornbirner Eislaufanfänger so nach und nach das Eiskunstlaufen.
In diese Zeit fiel auch der damalige Höhepunkt für die noch kleine Gruppe - die Eisrevue Pausin kam nach Dornbirn. Ilse Pausin, zweifache Weltmeisterin, hatte in Wien ein Programm auf die Beine gestellt und dem damaligen Vereinsobmann Prof. Walter Drexel war es zu verdanken, dass diese Gruppe auch für einen Auftritt nach Dornbirn kam. Der „Fischbach“, auf dem Gelände der Firma Hämmerle wurde zu einer spiegelglatten Eisfläche und strahlte an diesem Tag mit den Augen der Zuschauer um die Wette.
Dieses Ereignis hatte natürlich zur Folge, dass auch die Dornbirner Eiskunstläufer einen zusätzlichen Ansporn bekamen und da die Veranstaltung auch noch etwas Geld einbrachte, war es auch gleich möglich, für drei Wochen ein Trainerpaar zu engagieren. Diese Zeit wurde voll ausgenützt, wollte man doch auch mal ein eigenes Programm vorführen. Bis 1955 konnte die Natureisfläche „Fischbach“ genutzt werden, dann hieß es, eine neue Möglichkeit zu finden, denn der Platz wurde für firmeneigene Neubauten benötigt. Mit Hilfe der Stadt Dornbirn, die jetzt auch die Herstellung und Pflege der Eisfläche übernahm, wurde der Platz an der Enz - dem heutigen Campingplatz - gefunden. Platzwart und Eismeister war Herr Kalb, der über mehr als 30 Jahre eine vorbildliche Arbeit leistete.
Das Eiskunstlaufen an der Enz war in diesen Jahren mit vielen Schwierigkeiten verbunden, aber die beliebten Maskenveranstaltungen zur Faschingszeit, die von den Veranstaltern mit viel Liebe organisiert wurden, ließ man sich nicht nehmen. Groß und klein und oft die ganze Familie hatten ihren Spaß auf dem Eis. Ein kontinuierliches Üben war erst 1969, mit der Übersiedlung des Sportbetriebes auf die neue, offene Kunsteisbahn an der Höchster Straße möglich. 1972 folgte dann auch die Umbenennung des Vereins in „Eislaufverein Dornbirn (EVD)“.
Die Tatsache, dass der Verein jetzt von November bis März über Eis verfügte, machte ein aufbauendes Training möglich. Jetzt begann neben dem allgemeinem Eislaufunterricht auch die Heranbildung einer Leistungsgruppe. Die Sommermonate wurden zum Trockentraining in Sporthallen genutzt. Zudem hatte die Inbetriebnahme der Kunsteisbahn, die Dank der Initiative der Dornbirner Sparkasse und der Unterstützung der Stadt Dornbirn erbaut wurde, einen großen Zulauf an Kindern und Erwachsenen.
Die Einstufung in verschiedene Leistungsgruppen machte es möglich, dass in Zukunft auch Läuferinnen und Läufer aus Dornbirn an internationalen Wettkämpfen teilnehmen konnten.
1971 war es erstmals möglich, die Landesmeisterschaft im Eiskunstlaufen und Eistanzen in Dornbirn durchzuführen. Am Start waren 25 Sportlerinnen und Sportler, davon 13 Läufer des EVD. Schon zwei Jahre später konnten sich zehn Teilnehmer vom EVD beim Bodensee-Wettbewerb mit Läufern aus St.Gallen, Ravensburg und Feldkirch messen. Christina Weiß und Manfred Mäser erliefen sich 1972/73 die Landesmeistertitel.
In den folgenden Jahren ging es immer weiter bergauf und so war es die Überlegung, einen eigenen Wettkampf zu organisieren. Das „Martini-Laufen“, 1978 erstmals ausgetragen, sollte der Bewerb zum Saisonbeginn werden. Im Laufe der Jahre ist das „Martini-Laufen“ ein anerkannter Wettbewerb mit nicht nur nationaler, sondern auch internationaler Beteiligung, geworden. In den Folgejahren haben sich die Leistungen der Dornbirner Eiskunstläufer immer weiter verbessert.
Ob es nun das Eistanzpaar Evi und Thomas Klotz war, die über viele Jahre die Landesmeistertitel gewinnen konnten, oder aber Annemarie Maggio, eine Läuferin mit sehr viel Ausstrahlung, die 1989 österr. Jugendmeisterin wurde, in Dornbirn tat sich was.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese Leistungen erbracht wurden, obwohl oft schlechtes Wetter das Training verhinderte.
Möglich machte es aber die Stadt Dornbirn in Verbindung mit der Dornbirner Messegesellschaft in wenigen Jahren eine Eislaufhalle - nutzbar auch für viele weitere Veranstaltungen - zu bauen.
Seit 1999, dem Jahr der Eröffnung der überdachten Eislaufarena in Dornbirn, haben Eiskunstlauf und Eishockey ihr Zuhause gefunden. Seither wird im so genannten „Messe-Stadion“, unabhängig vom Wetter, fleißig geübt und trainiert, um an die Leistungen ehemaliger Läufer anknüpfen zu können.

Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Sportamtsleiter Erwin Reis bei der Eröffnung des neuen Messe-Stadions.
Die „Messe-Eisgala“, eine Eislaufshow, veranstaltet vom EVD zum Ende der Saison, ist dabei, neben den Wettbewerben der Leistungsläufer, der Höhepunkt des Jahres, Internationale Eislaufstars, Läufer unseres Landes, aber auch unsere „Kleinen“ zeigen ihr Können. Phantastische Kostüme, Lichteffekte, Live-Musik und einige akrobatische Leistungen runden das Ganze ab. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei der Stadt Dornbirn, der Messegesellschaft, den Sponsoren, aber auch den vielen fleißigen Helfern bedanken, ohne deren Engagement einiges nicht möglich wäre.
Grußworte zum 70-Jahr-Jubiläum
Thomas Klotz, Obmann im Jubiläumsjahr:
70 Jahre Eislaufverein Dornbirn
Eislaufen ist eine einzigartige Sportart: Wie keine andere vereint sie körperliche Top-Leistungen mit künstlerischer Ausstrahlung und erfordert Ästhetik gepaart mit höchster Disziplin. Sie macht Spaß, fördert die Gesundheit und schont den Geldbeutel. Kein Wunder, dass bereits über 100 Mitglieder – zwischen 3 und 80 Jahre alt – zur großen Familie des Eislaufverein Dornbirn gehören. Sie alle freuen sich mit Ihnen über den runden Geburtstag des ältesten Eislaufvereins des Landes.
70 Jahre ist es her, als Dr. Emil Schneider und Prof. August Schütz den städtischen Eislaufverein gründeten. Dornbirns Eisplätze – egal ob am Fischbach, im Haslach oder in der Enz – wurden bereits zu dieser Zeit von unzähligen Hobbyläufern vereinnahmt. Inzwischen sind viele Jahre vergangen, nicht mehr ein zugefrorener Weiher, sondern das moderne Messe-Stadion ist die Heimstätte des EV Dornbirn. Doch die verbesserte Infrastruktur ist nur ein großer Schritt in der Entwicklung des Vereins, dem ich seit 1988 als Obmann vorstehen darf. Das Hauptaugenmerk liegt seit Jahren auf der Nachwuchs-Förderung.
Dank kontinuierlicher Aufbauarbeit gelingt es Dornbirner Nachwuchsläufern sukzessive, erfolgreich an Wettkämpfen teilzunehmen. Nicht zuletzt das Engagement des deutschen A-Lizenz-Trainers Michael Schmidt hat frischen Wind ins Vereinsleben gebracht.
Doch nicht nur in der aktiven Ausübung des Eislauf-Sports, auch in der Organisation von Events hat sich der EV Dornbirn längst einen Namen gemacht. Traditionsveranstaltungen wie das „Martini-Laufen“, der „Kids-Cup“, der Nikolaus auf dem Eis und die jährlichen „Vereinsteste“ sind aus dem lokalen Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Bundesweit setzte sich der EV Dornbirn vor zwei Jahren als Veranstalter in Szene, als sich Österreichs Vorzeige-Läufer im Rahmen der Staatsmeisterschaft konkurrierten.
Einen Meilenstein setzte der Verein schließlich mit der Initiierung einer hochwertigen Show-Veranstaltung namens „Messe-Eisgala“. Bereits seit fünf Jahren geben sich dabei Top-Stars – vom Olympiasieger bis zum Welt-, Europa- oder Staatsmeister – die Türklinke des Messe-Stadions in die Hand. Angetan von der einzigartigen Atmosphäre und der optimalen Betreuung durch unsere Vereinsmitglieder nützen Top-Athleten unsere Eishalle als Trainingszentrum. Im jährlich stattfindenden „Sommer-Camp“ trotzen neben Weltstars auch junge Talente aus der Region der sommerlichen Hitze.
Abschließend darf ich auch Sie ganz herzlich auf die Eisfläche einladen: Wussten Sie, dass Eislaufen positive Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Funktion und Körpergewicht hat? Durch die notwendige Koordination kommt es außerdem zu einer Stärkung der verschiedensten Muskulaturen im Körper. Dabei ist Eislaufen aufgrund der harmonischen Bewegungsabläufe äußerst gelenkschonend! Vielleicht dürfen wir Sie nach diesen starken Argumenten einmal persönlich auf der Eisfläche begrüßen? Wir würden uns freuen!
Ing. Otto Habermann, Präsident des Vorarlberger Eislaufverbandes:
Faszination Eiskunstlauf
Faszination Eiskunstlauf – ein Sport, welcher in aller Welt viele, wenn nicht Millionen interessierte Zuschauer an die Fernsehschirme und in die Eisstadien lockt. Aber der Weg, sich bei Großveranstaltungen wie Europameisterschaften und Weltmeisterschaften zu präsentieren, ist ein weiter und auch ein dorniger, mühsamer und kostspieliger Weg des Sportlers, seiner Familie wie auch des Vereins. Viel Geduld, Konsequenz, Einfühlungsvermögen und Ausdauer wird vom Trainerteam verlangt.
Wir Funktionäre dieses schönen aber anspruchsvollen Sportes haben die Verpflichtung, unseren Sportlern/Innen und dem Trainerteam den Weg zu ebnen und es zu ermöglichen, diese Ziele zu erreichen.
Der Eiskunstlaufsport ist eine Sportart bei welchem die Sponsoren rar sind, umso wichtiger ist es mit diversen Veranstaltungen wie Schaulaufen und Bewerben diesen schönen Sport der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einen besonderen Dank möchte ich hier dem Dornbirner Eislaufverein aussprechen, der mit großem organisatorischem Aufwand alljährlich die Eisgala veranstaltet und immer wieder Weltklasse Sportler für diese Veranstaltung verpflichtet.
Der Dornbirner Eislaufverein hat auch in seinem langjährigen Bestehen viele ausgezeichnete Sportler und Sportlerinnen mit etlichen Meistertiteln hervorgebracht und so auch einen sportlichen Akzent in dieser Sportart gesetzt.
An dieser Stelle möchte ich auch einen Dank an das Land Vorarlberg richten, welches den Sport im allgemeinen sehr stark unterstützt. Der Vorarlberger Eislaufverband konnte so auch ein „Leistungs- und Trainingszentrum Eislauf“ mit mehr Trainingsmöglichkeiten und mit einer verbesserten Betreuung und auch mit einer finanziellen Erleichterung für die Läufer und Läuferinnen etablieren. Damit ist der Vorarlberger Eislaufverband der erste Landesverband in Österreich, welcher ein derartiges Projekt in die Realität umgesetzt hat.
Ich wünsche dem Dornbirner Eislaufverein, dem Obmann und seinem Mitarbeiter-Team zum 70 jährigen Jubiläum alles Gute, mit dem Dank möchte ich auch eine Bitte verbinden: Weiterhin so aktiv und konstruktiv für den Sport im Verein und auch im Vorarlberger Eislaufverband, mitzuarbeiten.
Hervé Zanetta, Präsident der Vorarlberger Sportunion:
70 Jahre Eislaufverein Dornbirn
Der Eislaufverein Dornbirn feiert das 70jährige Bestandsjubiläum. Unter der Obmannschaft von Thomas Klotz hat sich dieser Traditionsverein zu einer starken sportlichen und gesellschaftlichen Institution in Vorarlberg entwickelt.
Ursprünglich stand das gesellschaftliche Eislaufen im Vordergrund. Es gab damals keine entsprechenden Anlagen. Erst mit dem Bau und der Eröffnung der „Rheintal-Kunsteisbahn“ in Dornbirn kam Bewegung in den Eislaufsport. Die Begeisterung bei Jung und Alt war sehr groß.
Das Training wurde intensiviert und so kamen bald gute Leistungen hervor. Zu Meisterehren brachten es, um nur einige Spitzenläufer zu nennen, Christine Weiss, Bettina Rieker, Manfred Mäser. Im Eistanzen waren Eveline und Thomas Klotz nicht zu schlagen.
Ein sehr aktiver Verein begehrt ein besonderes Jubiläum. Sie haben sich für den Nachwuchs stark gemacht. Die Begeisterung ist sehr groß, obwohl diese Sportart sehr trainingsintensiv ist. Die Erfolge beweisen es. Als Präsident der Vorarlberger Sportunion wünsche ich dem jubilierenden Verein alles Gute für die Zukunft und viele schöne sportlichen Erfolge.
Marie-Louise Hinterauer, Sport-Stadträtin von Dornbirn:
Gratulation zum 70er!
70 Jahre alt zu werden und trotzdem nichts vom jugendlichen Elan zu verlieren, ist für einen Verein Grund genug, entsprechend gefeiert zu werden.
Seit seiner Gründung verfügt der Verein über viele engagierte und rührige Funktionäre. Ihnen gilt mein besonderer Dank für das vorbildliche Wirken im Dienste der sportbegeisterten Bevölkerung.
Im Eislaufverein Dornbirn wird Sport nicht nur leistungsbezogen trainiert, sondern es gibt auch ein großes Angebot, der Bevölkerung Eislaufen als aktive Freizeitgestaltung näher zu bringen.
Mit den besten Wünschen für eine positive Weiterentwicklung des Eislaufvereines Dornbirn danke ich dem Jubilar für seine Tätigkeit für die jungen und junggebliebenen „Schliefisolar“.
DI Wolfgang Rümmele, Bürgermeister von Dornbirn:
Herzlichen Glückwunsch!
Einen runden Geburtstag feiern kann der Eislaufverein Dornbirn. Und er kann den Siebziger mit berechtigtem Stolz und Zuversicht begehen.
Wenn auch der Eislaufverein Dornbirn, so wie die allermeisten Vereine, nicht immer nur „rosige“ Zeiten erlebt hat, so lassen die vielen, schönen sportlichen Erfolge, die zu Buche stehen, die Bilanz insgesamt aber sehr positiv erscheinen.
Der Eislaufverein Dornbirn hat es vor allem immer wieder verstanden, Kinder und Jugendliche für den Eislaufsport zu begeistern. Dieser Einsatz erscheint mir besonders wichtig und rechtfertigt auch den Einsatz öffentlicher Mittel.
Mit der „Messe-Eisgala“ hat sich nun schon seit mehreren Jahren ein sportlich-kulturelles „Highlight“ etabliert, bei welcher der Eislaufverein Dornbirn jedes Jahr ein eisläuferisches Feuerwerk abbrennt. Dank des großen Einsatzes des Eislaufverein Dornbirn rechnet sich auch das so genannte „Sommereis“ im Messe-Stadion Dornbirn, ist dieses doch immer wieder bestens ausgebucht.
Es freut mich, dem Eislaufverein Dornbirn zum runden Wiegenfeste die besten Grüße und Wünsche der Stadt Dornbirn zu übermitteln. Ich bin überzeugt, dass wir dank der guten Arbeit der Vereinsverantwortlichen – namentlich danken möchte ich dabei dem dzt. Obmann, Herrn Thomas Klotz, sowie Frau Helga Steininger, deren Herz schon seit vielen Jahren für den Eislaufsport schlägt – auch in den kommenden Jahren immer wieder Positives über den Eislaufverein Dornbirn und seine Sportlerinnen und Sportler hören und lesen werden.
Mag. Siegi Stemer, Sport-Landesrat von Vorarlberg:
70 Jahre Eislaufverein Dornbirn – Ein Grund zum Feiern!
Mit der Vereinsgründung des EV Dornbirn im Jahre 1934 durch Minister DDr. Emil Schneider und Prof. August Schütz wurde der Startschuss für eine jahrzehntelang erfolgreiche Eislaufgemeinschaft gegeben.
Seit den 40er Jahren werden in den 4 Landesbezirken Vergleichswettbewerbe ausgetragen, welche 1971 durch die erstmalige Austragung von Vorarlberger Landesmeisterschaften ergänzt wurden. In der Vereins-Historie scheinen unzählige, erfolgreich absolvierte Wettkämpfe auf, die Zeugnis einer intakten Vereinsführung und Nachwuchspflege sind.
Mit der Übernahme des Obmannamtes durch Herrn Thomas Klotz folgten Meilensteine im Veranstaltungskalender des Vorarlberger Eislaufsportes. Allen voran die Dornbirner Eisgala, welche seit 2000 - jährlich im März - das Messe-Stadion in Dornbirn füllt und aus dem Vorarlberger Sport-terminkalender nicht mehr wegzudenken ist.
Mit heutigem Tag blicken die Verantwortlichen auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit auf sehr erfolgreiche Jahre zurück, wofür Ihnen Lob und Anerkennung gebühren.
Verbunden mit meiner Gratulation zum 70-Jährigen Bestand wünsche ich dem Eislaufverein Dornbirn weiteres, munteres Treiben auf und um das Eis und entbiete allen Gästen der Festveranstaltung einen herzlichen Willkommensgruss. |  |